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3 Quartal 2019 - Down Under

 

Hi!

Trotz grimmiger Kälte und starken Regenfällen hielt ich an meinem Ziel fest, Santiago de Chile aus eigener Kraft zu erreichen, um bei dieser Gelegenheit auch alte Bekannte meiner letzten Südamerikareise vor 10 Jahren zu besuchen (Gruß an Javi (Villa la Angostura), Amaro (Osorno) und Leo (Puerto Saavedra) – und deren Familien).

Zudem bekam ich „Schützenhilfe“ der gastfreundlichen Bevölkerung, die mich beim Unterstellen unter Schutzdächern oft mit heißem Kaffee versorgten, in ihre Häuser zum Übernachten einluden und mich sogar materiell unterstützten (danke Alfonso, für den Gepäckträger).

Dennoch wurde ich im „Niemandsland“ von sintflutartigem Dauerregen in meinem immer feuchter werdenden Zelt, das der Wassersäule von 160 cm (was 1600 l/qm entspricht!) nicht gewachsen war, 3 Tage (!) festgehalten, so dass ich wie ein „Eremit“ genügend Zeit zur „Selbstfindung“ hatte …!

Vor Einsetzen der Leichenstarre (…) stampfte ich dynamisch, wie eine Eisenbahnschiene, auf meiner Nordroute entlang der hügeligen Pazifikküste. Trotz kurzer Tagesetappen konnte ich dem „Australen Winter“ immer mehr entrinnen – ein „Arbeitssieg“, der beim Herumsteigen in den durchhöhlten Felstürmen an den Stränden von Lebu, Cobquecura und der „Küstenperle“ Constitución mit eitel Sonnenschein belohnt wurde!

Angestachelt von den Surfern, die sich bei Pichilemu 1 km (!) von den Wellen tragen lassen, wagte auch ich mich „aufs Brett“ – wobei sich allerdings der Erfolg in eng(s)den Grenzen hielt …!

Weil tags darauf der Boden unter mir auf einmal wie auf dem Surfbrett hin und her wankte, deutete ich das leichte Erdbeben als „Wink mit dem Zaunpfahl“, nach fast 18000 km in Südamerika auch noch das letzte Stück zur chilenischen Hauptstadt hinter mich zu bringen, um nach Australien, dem letzten Kontinent abzuheben, den ich (mit Ausnahme der Antarktis) mit meinem „Bock“ noch nie bereist hatte!

Jenseits der Datumsgrenze nutzte ich einen zehnstündigen Zwischenstop in Sydney, um mir in den idyllischen und gepflegten Parks die Beine zu vertreten und erfüllte mir beim Erreichen des weltberühmten Opernhauses einen Kindheitstraum – wobei es mich bei längerem Betrachten an die aufgestellten Ohren eines Eichhörnchens erinnerte (…), was vielleicht an meinem massiven „Jetlag“ gelegen haben mag …!

Während meiner „City Tour“ ließ ich mich anstecken von der beschwingten Freundlichkeit der Einheimischen, die zum großen Teil auch viel Outdoor-Sport treiben und wohl deshalb so „tiefenentspannt“ sind.

Nach Ankunft am Zielflughafen in Perth überdachte ich aufgrund allseitiger Warnungen vor der aufkommenden Hitze (bis 50°C) und herannahender Regenzeit im Norden des Landes meine ursprünglich geplante Reiseroute in die „Northern Territories“ und entschied mich spontan für den Südwesten von „Down Under“.

Zu meinem Entsetzen war auch mein Moskitonetz „down under“, nachdem es beim Trocknen am Strand in einem unbeobachteten Moment in den Indischen Ozean geweht  und von den Wellen umhergewirbelt wurde, wie in einer Waschmaschine! Bei meinen beherzten Bergungsversuchen wurde es von der Unterströmung immer wieder ins Meer zurückgezogen und immer mehr mit Sand gefüllt, was die Rettung immer schwieriger machte, so dass ich es mit aller Gewalt an Land zerrte, wobei das Gestänge an zwei Stellen brach und das Textilgewebe drei lange Risse erlitt!

In meiner Verzweiflung über den „wirtschaftlichen Totalschaden“ bot mir eine ältere Dame ihre Hilfe an (danke, Daphne!) und schaffte es, meinem 12-jährigen Zelt mit ihrer Nähmaschine und dem Auftreiben von Ersatzstangen neues Leben einzuhauchen – auch wenn es seitdem so windschief steht, wie so manch altes Fachwerkhaus in meiner Heimatstadt „Nördlingen“!

Nach glücklich überstandenen Auftaktschwierigkeiten also startete ich endlich in die „Margaret River“ Region und fühlte mich inmitten wogender Wellen auf Busseltons „Jetty“, der längsten Landungsbrücke der südlichen Hemisphäre, die über 1,8 km ins Meer hinausführt, eher wie bei einer Boots- als einer Fahrradtour!

Immer öfter blieb ich zwischen Dunsborough und Cape Naturalist an den Bilderbuch-Stränden hängen, die mit weißem Sand, eingebettet zwischen orange-roten Felsen und türkisgrünem Wasser zum Herumplanschen und Faulenzen einladen – und zum Ausschau halten nach Buckelwalen, die auf ihrem Weg zur Antarktis mit ihren frisch geborenen Kälbern die geschützte „Geographe Bay“ zum Zwischenstop nutzen.

Nur 200 m entfernt stießen diese Giganten hohe Fontänen aus und schlugen verspielt mit ihren mächtigen Flossen auf die Wasseroberfläche. Um diesem Naturschauspiel noch näher zu sein, schwomm ich mit einer gehörigen Portion Adrenalin im Blut an genau diese “Hot Spots” und wartete vor Aufregung (und Kälte) zitternd, jedoch vergebens - was im Nachhinein vielleicht besser war, weil ich wohl einen Herzinfarkt bekommen hätte, wenn so ein 18 m langer Ozeanriese direkt auf mich zugeschwommen wäre …!

Wesentlich einfacher war in „Hamelin Bay“ das Beobachten von Stachelrochen, die sich bis zum Strand herantreiben ließen und sich ihren Spaß daraus machten, meine Füße mit ihren festen, glitschigen Körpern zu berühren, was ein prickelndes Gefühl bereitete, das wohl auf Gegenseitigkeit beruht …!

Beim Paddeln mit einem extrem schnittigen Kajak (danke, Genene!), das so kippelig war, dass ich damit mehrere Male „down under“ ging und für die Delfine, die sich neugierig zu mir gesellten, wohl eine einzige „Lachnummer“ war!

Bewundernswert hingegen die professionellen Surfer, die in den starken Wellen nahe der Mündung des Margaret River ihr Können unter Beweis stellen – und ihren Mut, denn so Mancher ritt hier wegen tückischer Riffe und Haie seine letzte Welle …!

Immer wieder begab ich mich „down under“ des, mit 140 km längsten Kalksteinrückens der Welt, aus dem im Laufe von Millionen Jahren viele Höhlen, herausgewaschen wurden. In dieser mystischen „Unterwelt“ gleichen die „Ngilgi“, „Mammoth“ und „Jewel Cave“ unterirdischen Schatzkammern, geschmückt von funkelnden Tropfsteinen, die sich als Stalakmiten und Stalaktiten in den riesigen Säälen zu massiven Kristallsäulen und haushohen Wänden, wie glitzernd weiße Wasserfälle, vereinen.

Fasziniert von unvergesslichen Eindrücken zu Land, zu Wasser und in der Tiefe erreichte ich „Cape Leeuwin“, an dessen steilen Klippen die tosenden Meereswellen dagegenschmettern, und dabei zum „Spagat“ zwischen dem „Indischen“ und dem „Südlichen“ Ozean gezwungen werden.

Ab diesem südwestlichsten Punkt Australiens folge ich der Südküste von „Down Under“ …!

 

Viele Grüsse,

Michael Öfele

 

 

Hi!

In spite of quite coldness and heavy rain I wanted to reach my goal Santiago de Chile in order to visit also some friends of my last bicycle tour through South America 10 years ago (Greetings to Javi (Villa la Angostura), Amaro (Osorno) and Leo (Puerto Saavedra) – and their families)

Additionally the hospitably inhabitants supported me with some hot coffee, when I’d been hanging out under shelters, or invited me into their houses and even helped me with some spare parts (thanks Alfonso, for the rack).

Nevertheless one time I’d been caught in the horrible rain with 160 cm (that means 1600l/sqm!) and had to stay for 3 days (!) in my tent like an “Eremite”, so that I had a lot of time to meditate …!

Before I couldn’t move any more (…) I pushed the pedals as dynamically as a piece of iron (…) along the hilly Pacific coast towards north. In spite of my short daily distances I could escape from the “Austral Winter” more and more – a victory, that was honored with sunshine when I’d been exploring the tunneled rocktowers at the beaches of Lebu, Cobquecura and the “Coastal Perl” Constitucion!

Highly motivated by the surfers, that had been riding on the waves of Pichilemu for 1 km (!), I also dared to go “on board” – even if my success was veeery limited …!

Due to the soil beyond me moving back and forth the next day, like on the surfboard I interpreted this light earthquake as a signal, to do the last stretch to the Chilean capital after having been cycled almost 18000 km in South America, in order to take off to Australia, the last continent (exceptionally the Antarktica) that I’d never visited with my “Bock”!

Having passed the date limit I used a 10 hour stop in Sydney, to walk around in those idyllic and well cared parks and fulfilled a dream since my childhood when I reached the world famous Opera house – that reminded me to the ears of a squirrel (…), that might have been because of my massive “Jetlag” …!

During my “City Tour” I picked up the easy going friendliness of the inhabitants, whose majority also practices a lot of outdoor sports, that makes them that relaxed.

After my arrival at my destination in Perth I changed my planned route due to warnings of the increasing heat and the approaching raining season in the “Northern Territories”, so that I spontaneously decided to do the south west of “Down Under”.

To my horror also my mosquito net was “down under”, when it was blown into the Indian Ocean during an unobserved moment. There the waves turned it around, like in a washing machine! Having tried to toe it out, the rips always pulled it back into the sea and filled with more and more sand that made the rescue almost impossible. Therefore I pulled it on the shore with all my force and broke two poles and ripped the textile at three spots!

 

Despaired about the total damage an older lady offered to help me (thanks, Daphne!) and with her sawing machine and by organizing some spare poles she made it to “reanimate” my 12 year old tent – even if it’s standing as crooked as some old houses of my historic hometown “Nördlingen”!

Having passed those initial problems I started towards the “Margaret River” region and felt myself surrounded by waves on Busseltons “Jetty” the longest landing bridge, that leads above 1,8 km into the sea more like on a boat- than a bicycletour!

Between Dunsborough and Cape Naturalist I got stuck at several picturesque beaches with white sand, orange-red rocks and turkeys water that are ideal for swimming and relaxing – and spotting humpbacked whales, that use the “Geographe Bay” to rest with their calves on their way to the Antarctica.

Just 200 m offshore those giants had been spouting huge fountains and splashed with its huge fins into the water surface. To be even closer to that spectacle, I’d been swimming with a good portion of adrenalin in my blood right to these “Hot Spots” to wait for them shaking due to being that excited (and cold), but without any success – that was maybe better for me, because I might have gotten a heart attack, if such a 18 m long ocean giant would have been swimming straight towards me …!

Much easier had been the observation of sting rays at “Hamelin Bay”, that had been floating close to the beach to touch my feet with their slippery, firm body. That felt strange and was funny for both of us!

By paddling in an extremely narrow kayak (thanks for offering, Genene!), that was that shaking, that I went “down under” for several times, that might have been quite funny for the nosy dolphins, that had been approaching!

In opposite to this the professional surfers had been admirable, that showed their performance at the “Margaret River” mouth - and also their courage, because due to tricky riffs and sharks some “Legend” had been riding there its last wave …!

Again and again I’d been “down under” the worlds longest limestone range with a length of 140 km, in that many caves had been washed out. In this mystery “Underworld” the “Ngilgi”, “Mammoth” and “Jewel Cave” are like treasure chambers, decorated with glancing stalagmites and stalactites that join each other to massive crystal columns and house high walls, like shining, white waterfalls.

Fascinated by unforgettable impressions on land, in the water and depth I’d been reaching “Cape Leeuwin”, at whose steep cliffs the strong waves are crashing against and enforced to the “split” between the “Indian” and the “Southern” Ocean.

After this southwesternmost spot of Australia I’ll follow the south coast of “Down Under” …!

 

See you,

Michael Öfele

 

 

Hola!

Tambien con el frio y much alluvia Yo quisé llegar a Santiago de Chile con mi propia fuerza, tmbien para visitor algunos amigos de mi ultima viaje in Latin America 10 aňos pasados (saludos a Javi (Villa la Angostura), Amaro (Osorno) y Leo (Puerto Saavedra) – y sus familias).

Ademãs Yo recibé mucha allude de la  gente tan hospitable. Cuando Yo estuvé protijendome abajo algunos dechos ellos offrecaronme café, invitaron mi in sus casas y aun sopportaronme materialmente (gracias Alfonso por la parilla!).

Disgraciamente la lluvia muy fuerte con 160 cm (1600 l/qm!) estuvo casandome in mi carpa por 3 diàs (!!!), que Yo tiené mucho tiempo por meditación, como un eremite …!

Con articulaciones totalmente inflexibile he estuvé pedaleando duro al lado del ocean Pacifico por norte para escaper del “Invierno Austral” – con exito! Pore eso Yo tiene un tiemp con sol, cuando he estuvé discubriendo las roccas spectaculares con tunneles a las playas de Lebu, Cobquecura y “La Perla de la Costa” Constitución!

Motivado de las surfistas, que pederon andar in las aolas de Pichilemu por 1 km (!), tambien Yo fue arrive de una table – aunque el exito estuvó “bien limitado” …!

La otra dia el suelo estuvó movimiendo, como la table antes! He interpretido esto suave tierremoto como un seňal para andar el ultimo estrecho por el capital de Chile después 18000 km in America Sur para salir por Australia, el ultimo continente (exceptional la Antarctica), que Yo nunca fue con mi “Bock”!

A una escala in Sydney he estuve carminando in los parques muy bonitos y cuidados para llegar a la famosa Opera que Yo siempre tiene el sueňo a ver! Mirandolo a mi me pareció como las orejas de caballos, que puedé ser por causa de mi tremendo “Jetlag” …!

Durante de mi “City Tour” me allegro la felicidad de las habitants, que practican muchos exercicios afuera sus casas y possibilamente pore so ellos son tan tranquillo.

Llegando a mi destino in Perth he estuvé cambiando mi ruta, porque muchos avisaronmi por el calor y el acercando tiempo de la lluvia in los territories del norte. Por eso Yo fue in el suroeste de “Abajo Debajo” o “Down Under”.

Disgraciamente tambien mi mosquitero estuvó “abajo debajo” cuando he estuvé secandolo a la playa y el viento estuvó hechandolo in el Oceano Indio, donde las aolas revolvaronlo como in una lavadora! Porque el corriente siempre estuvó tirandolo in el mar y aumentando mas y mas con arena Yo debé rescarlo con mucha fuerza. Pore so dos parillas quebraron y el textile se ruptó a tres sitios!

Muy triste de esto daňo complete una seňora vieja estuvó offrecandome su alluda (gracias, Daphne!) y puedó arreglar mi carpa de un edad de 12 aňos con su machine de costura y encontrar repuestos por las parrillas – Bueno, ahora mi carpa es torcido como algunas casas Viejas de mi ciudad “Nördlingen”!

Despues esto inicio tan difficil Yo fue por la region de “Margaret River” y visité Busselton con el “Jetty” mas largo del hemisphere sur! Por 1,8 km he estuve pedaleando al cima de esto desembarcadero por el mar y sentié como in una pasaje en un barco por causa de las aolas in todos lados!

Mas y mas vezes he estuvé parando a las lindas playas entre Dunsborough y Cabo Naturalist. Hay playas con arena blanca, roccas naranjas y rojas y agua turcés para nadir o descancar – y observer las ballenas que paren con sus bebes in la baja “Geographe” en su carmine por la Antarctica.

Solamente 200 m afuera yo puede ver estos gigantes subiendo y golpeando con sus patas grandes in la agua. Para ver esto espectaculo mas cerca he estuve nadando con mucho adrenalin in mi sangre por estos “Hot Spots” para esperar por ellos, pero sin exito – que possibilamente estovo major, porque si hay un gigante oceanico con 18 m seria acercando a mi Yo puedriea tener un infarcto de mi Corazon …!

Mucho mas facil estuvo la observación de las rayas a “Hamelin Bay”, donde ellos acercaron muy cerca por las playas para tocar mis patas con sus cuerpos firmes y resvalosos. Un sentido muy special, seguramente por todos nosotros!

Remando en un kayak muy angosto (gracias, Genene!) he estuvé saltando muchos vezes “abajo debajo” que estuvo una buena diversion por los delfines, que llegaron bien cerca!

In opuesto de eso las surfistas professionals, que estuvieron mostrando su poder al lado de la boca de “Margaret River” estuvieron impressionante – y con animo, porque algunos legendas morieron por causa de las roccas subaquaticas y los tiburones!

Algunas vezes Yo estuve “abajo debajo” de la cordillera caliza mas larga del mundo con 140 km, donde hay muchas cuevas, que estuvieron lavado in millions de aňos. In esto mystic “Mundo Subterrano” las cuevas “Ngilgi”, “Mammoth” y “Jewel Cave” estuvieron como tesoros con stalagmitas y stalaktitas brillosos, que se juntan pore stelas enormes y tambien muros, como cascadas blancas.

Fascinado de estos impressions inolvidables a tierra, la agua y in la profundidad Yo llegé a Cabo “Leeuwin”, donde las aolas del mar golpen contra las acantilados antes se separan como un “spacatto” entre el Oceano “Indio” y “Sur”.

De esta punta mas suroeste de Australia Yo sigaré al lado de la costanera sur de “Abajo Debajo” …!

 

Hasta luego,

Michael Öfele

 

www.mikeonbike.de

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