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1 / 2 Quartal 2018 - Kuba / Venezuela / Brasilien

 

Hi!

Mit Proviant gefüllten Packtaschen und einer Tüte „millionenschwerer“ Geldbündel begab ich mich gut gewappnet, aber trotzdem mit viel Respekt, in die Wirtschaftskrise Venezuelas, wo es ein „Highlight“ war, in einem der wenigen geöffneten Lebensmittelläden Grundnahrungsmittel, wie z.B. Reis  vorzufinden. Hinter den Tresen wurden die inflationsbedingt quasi wertlosen Geldscheine wie beim „Monopoly“-Spiel gestapelt - nur wesentlich höher! Im Wettrennen gegen die „galoppierende Inflation“ radelte ich abseits der letzten Anden-Ausläufer trotz permanentem Gegenwind recht ambitioniert im flachen Tiefland - fernab der, als extrem gefährlich geltenden, Hauptstadt „Caracas“.

Die Monotonie der bis zum Horizont reichenden Weideflächen wurde immer wieder von nahegelegenen Tümpeln unterbrochen, in denen sich bis zu 3 m große Kaimane in der Sonne aalten. Aufgrund deren zahlreicher Kadaver am Straßenrand bevorzugte ich vorsichtshalber den Mittelstreifen der verkehrsarmen Landstraße ...!

Weil ich in den spärlich gesäten Fincas von den, als Selbstversorger lebenden, Einheimischen mit offenen Armen zum Pausieren beziehungsweise Übernachten eingeladen wurde und manchmal zum Essen äußerst delikat zubereitetes Fleisch dieser Reptilien vorgesetzt bekam, sah ich auf dem weiteren Weg die „Schnappis“ mit anderen Augen …!

Recht zügig erreichte ich „San Fernando de Apure“, wo ich  „Cabruta“ am „Rio Orinoco“, dem größten Fluss Venezuelas anpeilte.  Doch auf dieser abgelegenen und kaum befahrenen Schotterstrecke widerfuhr mir das Schrecklichste, wie es in einem Albtraum nicht schlimmer hätte sein können:

Ein vorbei galoppierender Reiter schlug einen Holzscheit mit solcher Wucht auf meinen Kopf,  dass ich mich nur noch orientierungslos  umherschlingernd auf dem Fahrrad halten konnte. Viel Zeit blieb mir nicht, um nach Fassung zu ringen, denn seine beiden, mit Macheten bewaffneten, Komplizen  kamen rasch auf ihren Pferden herangetrabt, so dass ich mich in einer lebensgefährlichen „Zwickmühle“ befand,  in der ich von drel Seiten mit faustgroßen Steinen beworfen wurde.  Um die Banditen auf Distanz zu halten, wehrte ich mich verzweifelt  mit meinen, am Rahmen befestigten Lanzen (modifizierte Walkingstöcke), mit denen ich im gnadenlosen Steinhagel immer wieder einem der Dreien drohend entgegenrannte. In diesem aussichtslosen Todeskampf erblickte ich ein ca. 300 m  weit entferntes Haus, das meine einzige Rettung zu sein schien - doch die Widersacher wollten mein Vorhaben mit allen Mitteln vereiteln. Ohne die Treffer der Steine mehr wahrzunehmen schaffte ich es auf meinen „Bock“, um mich dem schier unerreichbaren Ziel anzunähern. Dabei attackierten mich die Räuber beim Überholen mit der Absicht, mich mit ihren Macheten zu köpfen (!), was mich immer wieder zu abrupten Ausweichmanövern im letzten Moment zwang, bei denen ich oft stürzte und die Klingen nur knapp an meinem Hals vorbeizischten.  Weil eine, vor dem Haus stehende, Frau auf meine panischen Hilferufe keine Reaktion zeigte, musste ich völlig auf mich allein gestellt das rettende Ziel erreichen, was mir ausschließlich mit Gottes Beistand gelang! Abgekämpft von dieser irren Hetzjagd musste ich mich am Lenker festklammern, um nicht zusammenzubrechen!

Nach diesem Horrorerlebnis, bei dem ich beinahe „auf der Strecke geblieben“ wäre, fehlte mir jeglicher Mut,  auch nur einen einzigen Meter zu radeln, so dass ich mich tags darauf mit einem Pick-Up nach „Guayabal“, dem nächstgelegenen "zivilisierten" Ort zurück transportieren ließ,  wo ich für mehrere Tage in einer Familie aufgenommen wurde, um mein Ohr untersuchen und behandeln zu lassen, das seit dem heftigen Hieb auf den Schädel fast taub war!

Als mir sogar noch von meinen Gastgebern die Hälfte meines Bargeldes geklaut wurde (!), wollte ich nach diesem bitteren Vertrauensbruch nur noch  das, in jeder Hinsicht armselige, Land so schnell wie möglich verlassen!

Weil sich in meinem Aufenthaltsort wie ein Lauffeuer herumgesprochen hatte, dass sich dort ein „Gringo“ aufhielt (der stets als reicher „Geldsack“ angesehen wird),  ließ ich mich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit einem weiteren Pick-Up  zum nächstgelegenen Flusshafen transportieren, um mit zwei Motor-Kanus und einer Fähre nach „Puerto Caicara“ jenseits des Orinoco Flusses zu gelangen.

Auf der folgenden, kaum befahrenen Straße, die einmal mehr für Überfälle prädestiniert gewesen wäre,  setzte ich mit einem Sattelschlepper-Konvoi meine „Landflucht“ zur Stadt „Bolivar“ fort (danke, Andrès und Jesus!),  wo ich mir aufgrund ausreichender Verkehrsdichte ein Herz fasste, mich wieder auf den Sattel zu setzen und mit eigener Kraft nach Brasilien auszureisen.

Erst ab dem Nationalpark „Canaima“, inmitten des bergigen Hochplateaus „Gran Sabana“ im „Orient“ des Landes, das von friedliebenden „Indigenas“ seit jeher bewohnt wird, fand ich wieder Spaß am Radreisen.

Mit neuer Abenteuerlust entschied ich mich für meinen einzigen  Abstecher zum „Salto Aponwao“ auf einer 40 km langen, holprigen Schotter- bzw. Sandpiste mit zahllosen Schlaglöchern und wellblechförmiger Oberfläche. Nach einem abschließenden Fußmarsch erreichte ich den über 100 m hohen Wasserfall, in dessen Gischt ein bezaubernder Regenbogen das ganze Flusstal überspannte.

Viele weitere „Cascadas“ nahe der Hauptstraße versüßten mir den Weg zur Grenze, wie zum Beispiel der 65 m hohe "Kama Merú",  so dass ich Venezuela mit einem lachenden und weinenden Auge (und vor allem einem wieder genesenen Ohr ...!) den Rücken kehrte!

 

Viele Grüße,

Michael Öfele

(www.mikeonbike.de)

 

 

Hi!

With paniers full of food and a bag full of bank notes in worth of millions of Bolivares I entered Venezuela with its economic crisis with a lot of respect.  It was a „Highlight“ to find some basic food, like rice, in one of these few grocery stores, that hadn't been closed.

Behind the counters there had been little towers of bank notes similar to the „Monopoly“-game, just much higher!

In the race against the „galloping Inflation“ I'd been pedalling quite hard against the permanent headwind at the foothills of the Andes and the plains far away from the dangerous capital „Caracas“.

Sometimes the monotone landscape of the grasslands, that long until the horizon had been interrupted by some ponds, where up to 3 m long caimans had been hanging out in the sunshine. Due to many cadavers of these reptiles beside the road I preferred to cycle in the middle of this quiet road for my own safety.

Having been invited in some of these rarely fincas to rest or stay the night I sometimes got very delicious prepared meet of these reptiles, so that I watched them with different eyes …!

Quite quickly I reached „San Fernando de Apure“, where I wanted to continue to „Cabruta“ at the „Rio Orinoco“, the biggest river of Venezuela.

But what happened in the middle of this quiet gravel road couldn't have been worse than in the worst nightmare:

A passing horse rider was smashing a piece of wood with such a force on my head, that I almost dropped from my bicycle. Completely dissy I didn’t have much time to orientate myself, because two other guys, weaponed with machetes had been following, so that I’d been in the middle of them, while they’ve been throwing stones as big as a fist right to me!

To keep them in a certain distance, I tried to defend myself with my spears, that are fixed at my bike. Full of hate I'd been running always to one of them in order to attack!

In this hopeless fight I noticed a house, that was about 300 m away – and could have been my safety spot – but my enemies tried to deny my attempt to reach it.

Without feeling the hitting stones any more I've made it to keep on going towards the almost unreachable destination!

The criminals always interfered by attacking me with their machetes during overtaking me, in order to cut my head! Just by making hard curves in the last moment, in that I dropped several times, the blades failed my neck.

A woman, standing in front of this house and watching, what happened didn't react to my  shouting for help. Just with Gods hell I reached the save place completely shaking all over my body, that I had to fix my hands at the handlebar to avoid to collapse!

After this horror scenery I didn't have any courage to cycel any more, so that I took a pick-up back to the last „civilized“ village „Guayabal“, where I could stay in a family in order to let make surgeries at one ear, that had been seriously affected since the strong hit with the chunk of wood, so that I almost couldn't hear any more!

Due to the family having taken advantage of my trust and stolen the half of my money (!), I just wanted to leave this poor (in all perspectives) country.

With everybody in the village having heard about the „Gringo“ (that is associated with a rich „moneysack“) I left in the early morning by using a further pick-up to the next port at the river, from where I continued by two motor-kanus and a ferry to reach „Puerto Caicara“ at the other side of the Orinoco river.

With the following road being abundant and therefore predestinated for robberies I used a big truck until „Ciudad Bolivar“ (thanks, Andrés and Jesus!).

Due to enough traffic frequency I kept on cycling again, in order to reach Brazil by my own.

Just at the National Park „Canaima“ in the middle of the high plateau „Gran Sabana“ in the „Orient“ of the country, where peaceful natives are living, I could enjoy bike travelling again.

With new adventure spirit I've made a 40 km long dirtroad with countless potholes and wavy surface to „Salto Aponwao“. After a final trail walk I reached the more than 100 m high waterfall, where a gorgeous rainbow spanned over the complete valley.

Many more waterfalls right beside the quiet main road had been inviting me to visit them, like the 65 m high „Kama Merù“. With all these different impressions I left Venezuela with a laughing and a crying eye (and last, but not least with a recuperated ear …!).

See you,

Michael

(www.mikeonbike.de)

 

 

Hola!

Con maletas llena con comida y una bolsa con paquetes de biletas de milliones Bolivares Yo entré bien preparado, pero con mucho respeto Venezuela con sus crisis. Alla estuvò una sensación si Yo encontré comida basica, como arroz, in un de los pocos negocios abiertos. Al lado de las cajas los biletes de los Bolivares, quasi sin valor, estuvieron formando torres, como in el juego „Monopoly“, pero mucho mas alto!

In la carrera con la „Inflación corriende“ Yo fue bien ambicionado tambien con mucho viento contrario  desde los ultimos cumbres de los Andes por los planos, muy lejo desde el capital Caracas, que seria muy peligroso.

La monotonia de los sitios de los campos de la ganaderia hasta el horizon estuvo interruptado con pozos, donde muchos caimanes estuvieron descansando in el sol.

Por causa de los muchos cadaveres de ellos al lado de la caratera he preferido andar in la mitad de la calle …!

Muchos vezes Yo estuvé invitado in las pocas fincas para descansar o dormir y tambien para comer el carne bien sabroso de estos reptiles. Desde estos esperiencas de la cusina Yo estuvé mirando estos animales con otros ojos …!

Bien rapido Yo llegé a „San Fernando de Apure“, donde Yo quisé seguir a „Cabruta“ al lado del „Rio Orinoco“, el rio mas grande de Venezuela.

Pero in esto camino abandonado el incidende mas peligroso de mi vida pasó:

Un cavallero estuvo adelantando mi y empujando un palo a mi caveza tan fuerte, que he perdido la orientación totalmente. Ademas Yo no tiene mucho tiempo para descansar, porque sus dos amigos, armado con machetes, llegaron con sus cavallos y todos hecharon piedras tan grandes, como mi mano, desde tres lados!

Para evitar, que ellos pueden acercarse Yo estuvé defendendo mi con mis dos flechas, que son armado a mi bicicleta. Con odio estuve corriendo siempre a uno de ellos para picarlo – y visto una casa 300 m afuera, que Yo debé llegar para salvar mi vida!

Sin sentir mas los golpes de las piedras Yo estuvé subiendo mi bicicleta para acercarme a esto destino, que estuvo muy lejo in esta pelea.

Los enemigos siempre atacaron mi con sus cavallos, para cortar mi cabeza con sus machetes! Yo siempre debé hacer  curvas estremas in el ultimo momento, que las filas faltaron mi cuella, pero estuvé saltando varios vezes!

Una Señora afuera de esta casa, estuvo mirando todo, pero no reagando a mis llamadas por alluda.

Solamente con alluda de dios Yo estuvé llegando a esta casa – templando a todo mi cuerpo que Yo debé fijarme a mi direccio  para no collapsar!

La proxima dia me faltó claramente el animo para andar solamente un metro en bicicleta, entonces Yo tomé una camioneta para volver por el primero pueblo „civilisado“ y estuvé invitado a una familia in „Guayabal“ para andar a un medico para investigar y tratar un de mis orejas, que estuvó tan affectado, que Yo no puede escuchar quasi nada.

Cuando además algunos miembros de esta familia estuvieron aprovechando mi confianca para rovar la mitad de mis effectivos, Yo tiene harto de esto pais tan pobre in todos maneras, que Yo solamente quisé salir mas rapido como possibile!

Por causa de los habitandes de esto pueblo conosciendome como un „Gringo“ (que es el mismo por ellos, como un rico „sacco de dinero“) Yo estuvé saliendo con una camioneta in el sol de mañana para llegar por el proximo puerto fluvial. De alli Yo tomé dos moto-kanus y un ferry para llegar a „Caicara“ al otro lado del rio Orinoco.

Por causa de una caratera abandonada, que sería predestinado para ser rovado de nuevo Yo estuvé subiendo a un camión grande, que fue a „Ciudad Bolivar“ (gracias, Andrés y Jesus!).

Por causa de una mejor frequencia de traffico he estuvé andando en bicicleta de nuevo, para llegar a Brasil con mi propia fuerza.

Cuando Yo llegé a el parque nacional „Canaima“ in el centro del altiplano „Gran Sabana“, donde hay indigenas viven muy tranquillo Yo encontré el placer a viajar en bicicleta.

Por eso Yo hago un desvio strenoso 40 km in la trocha con muchos huecos y arena con un surficio de aolas pequeñas hasta el salto „Aponwao“. Pués carminando a un sendero Yo llegé a esta cascada con más de 100 m altura, donde un arcoiris precioso estuvé encima de esto bonito valle.

Varias otras cascadas estuvieron al lado de la carratera principal, por esamplo la cascada „Kama Merú“ con 65 m.

Con todas estas esperiencas Yo estuvé saliendo Venezuela con un ojo riendo y llorando (y además con una oreja recuberada …!).

 

Hasta luego,

Michael

(www.mikeonbike.de)

 

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